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Ozeanien

Gepostet von Tropy am Jun 8, 2011 in Ozeanien | Keine Kommentare

Artikel erläutert Tourismus in OzeanienDie Bezeichnung Ozeanien steht für die Zusammenfassung der kompletten Inselwelt im Pazifik in wirtschaftlicher, sowie kultureller Sicht. Somit ist Ozeanien zwar der zweitkleinste Kontinent, was die Bevölkerung angeht, jedoch aber der kleinste Kontinent in Hinblick auf die Landmasse. Insgesamt umfasst Ozeanien rund 7.500 Einwohner und eine Landfläche von rund 1,3 Millionen Quadratkilometern, welche sich auf ein Meeresgebiet von rund 70 Millionen Quadratkilometern ausbreiten. Allerdings sind nur rund 2.100 Inseln bewohnt und dies mit insgesamt etwa 14,9 Millionen Menschen. Die Besonderheit Ozeaniens ist, dass lediglich Papua-Neuginea eine Staatsgrenze auf dem Land hat, ansonsten gibt es keine weitere Grenze auf dem Land.

Klima

Die subtropischen und tropischen Inseln von Ost-Ozeaniens verfügen ganzjährig über nur sehr wenig Abwechslung. Sie besitzen ein sehr feuchtes und heißes Klima und beherbergen dadurch eine Vielzahl von Regenwaldformen. Im Osten finden sich niederschlagsreiche Winter und im Nordwesten der Monsum, so dass das Jahresmittel sehr stark angehoben wird. Allerdings bietet Australien inklusive Tasmaniens hier eine Ausnahme. So herrscht im Süden des Landes und in Neuseeland eher warmgemäßigtes Klima. Im Rest Australiens findet sich jedoch fast jede Klimazone. Im Zentrum finden sich Wüstengebiete, während sich in Nordaustralien tropische Zonen befinden. Tasmanien hingegen ist der Kältepol von Ozeanien. Die Temperaturen liegen hier bei -10,5 bis maximal 0.5 Grad im Winter und bei 9 bis 19 Grad im Sommer. Somit stellt dies einen großen Unterschied zum Rest der Inselwelt dar.

Flora & Fauna

Die Flora und Fauna von Ozeanien ist an sich zweigeteilt. Auf der einen Seite existiert die australische Pflanzen- und Tierwelt. In dieser finden sich unter anderem Kloakentiere und Beutelsäuger. Diese Welt reicht bis zu der Wallace-Linie, welche sich im indonesischen Archipel befindet. Auf der anderen Seite gibt es die vielen kleinen Inseln des Pazifiks, auf diese werden die Landtiere und -pflanzen nur durch das Wasser angeschwemmt. Auf diesen Inseln kann eine adaptive Radiation beobachtet werden. Dies bedeutet, dass eine das eine Auffächerung der wenig spezialisierten Arten an Umweltverhältnisse in sehr viel spezialisiertere Arten. Ein gutes Beispiel in diesem Zusammenhang sind Vögel die flugunfähig sind. Diese Erscheinung liegt vor allem daran, dass die am Boden lebenden Raubtiere einfach fehlen. Aus diesem Grund finden sich in Ozeanien auch eine Vielzahl von einzigartigen Tieren. Allerdings ist es so, dass diese in vielen Fällen bereits wieder vom Aussterben bedroht sind. Was vor allem daran liegt, dass es auch in Ozeanien mittlerweile viele eingeschleppte Tiere gibt, welche diese bedrohen. So ist es nun oftmals so, dass die Schutzaktionen der Menschen viel zu spät kommen und so mit angesehen werden muss, wie eine Vielzahl seltener Tiere einfach ausstirbt. Um dies zu vermeiden, gibt es in Ozeanien mittlerweile eine Vielzahl von großen Naturschutzgebieten. Da sind beispielsweise das Great Barrier Reef, die Nordwestlichen Hawaii-Inseln, East Rennell und die Lord-Howe-Inselgruppe. Diese Gebiete sind wirklich eine Reise wert und so kann es sehr viel Spaß machen diese zu besuchen. Eine Entdeckungsreise in eines dieser Gebiete kann wirklich einen sehr schönen Urlaub sein und sollte auf jeden Fall einmal unternommen werden. Immerhin ist Ozeanien auch so vielfältig, dass für jeden Anspruch die passende Reise verfügbar sein sollte.

Quelle der Grafik: Tupungato – Fotolia.com

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